(37) 8 meiners als mit zuhelffen oder doch zuzugeben/ daß der deß Roͤ⸗ miſchen Reichs ewig geſchworner Feind/ die Cron Franckreich/ mittelſt der Spaniſchen Succeſſions. Sach/ noch maͤchtiger werde/ und ſeinem boͤſen Beginnen/ ſich Meiſter von Europa und alſo des Teutſchen Reichs zu machen/ nachzuſehen? Was waͤre mehr wieder die Klugheit gehandelt/ als die Gelegenheit/ welche ſich heut zu Tag zeiget/ inder Confoederation mit Engel⸗ land und Holland eine Sicherheit zufinden/ zu verabſaumen/ ſolche fahren und nach ſolcher verlauffenen Gelegenheit ſich in Feſſel und Bande der Frautzoͤſiſchen Dienſtbarkeit ſchlieſſen zu laſſen/ woraus dann zukommen keine Hoffnung mehr uͤbrig ſeyn würde? Das X. Capitel. udem erſtangemerckten Betachtungen konit noch die LLENA Lieb! wehe em jeder Stand im Reih feinem Battere kſand haben ſolle/ und wohl welcher ihm oblieget auff alle Gelegenheiten ein wachſames Aug mit zu haben/ und dahin zu trachten/ wie bey denenſelben die Wohlfarth deß Reichs befoͤrdert/ die Gefahr davon abgewendet/ und was noch am Rhein unrechtmaͤſſiger weiß in Frantzoͤſiſchen Haͤnden zu⸗ ruͤck/ wieder beygebracht werde/ dann bekannt iſt/ daß die Cron Franckreich ja biß auff dieſe Stund die Reichs ⸗Staͤdte in dem Elſaß innen hat/ ohne einigen rechtmaͤſſigen Titul(ausgenom⸗ menStraßburg/ welche Stadt derſelbigen in dem Rißwickiſchen Frieden uͤber laſſen worden iſt) und dieſelbige allen Reichs⸗Frey⸗ heiten entſetzet bleiben/ und einem jeden Stand in ſein Gewiſſen hineintringen muß/ daß es unverantwortlich ſey/ daß man dieſe. Leute ſo laug ungerettet gelaſſen habe/ und wañ eine Gelegenheit ſich ereigne dieſe wieder zum Reich zubringe/ man es zu thun aller⸗ dings ſchuldig ſey/ ohnberuhrt zulaſſen/ daß es ohn dem die weltliche Klugheit in einen: Staat haben wolle/ daß wann man einen gefaͤhrlichen Nachbarn habe /allezeit dahin getrachtet wer⸗ den ſolle/ wie man ſeiner a e abkomme/ und oE 3