wM, Liebe zwiſchen Graf Bald. und Judith. 71 inw auch vegen feiner Fúrtreffligfeit in Rittermaͤßi⸗ Shu) gert Lbungen/einer von dén Beråhmtefen feiner Zeiten. Koͤnig Carl in Franckreich/ in gemein der Be Kahle geheiſſen/ wie auch ſein Sohn Ludovic/ be⸗ w+ dienten ſich gedachten Heldens Tapfferkeit/ in dem SWM Kriege gegen die Nordmánner; Und die Sara- f, i! wi Cene erfußren/ daß er nicht minder Aus⸗ als In⸗ myy laͤndiſche Gluͤck hatte. Bey dieſer Gelegenheit nin` Fonte er fich der Liebe nicht erwehren/ wiewohl er En! ſeiner angebohrnen Hoheit nach/ Augen und meii Hertz allezeit nach dem Purpur wendete/ und ihm sle die Kónigs-Farbe-der brennenden Liebe am mei- mmw Ren gefallen ließ. Die groͤſte Meiſterin ſeiner See⸗ le war Judith/ hochgedachten Koͤnig Carls Toch- aruge ter. Er liebete ſie als Fraͤulein in ihres Vatern Hofe/ wiewohl in hoͤchſter Behutſankeit/ konte ý kon aber ihrer nicht eher theilhafftig werden/ biß Adolph miton Koͤnig in Engelland ſie zu einer Frau/ und der Tod ihres Gemahls ſie zu einer Wittib gemacht hat⸗ lloluß.te: Da denn die alten Funcken/ bey Balduin wie⸗ der herfuͤr brachen. Wie er nun ſein Anliegen ſchrifftlich erfriſchet/ als erkuͤhnte er ſich/ dieſe Ver⸗ Lochtl wittibte inbrůnſtig zu erſuchen/ ſich mit eheſter Ge⸗ legenheit nach ihres Vatern Reich zu machen/ da er dann/ dafern es ihr nicht gaͤntzlich entgegen/ ſie zu entfuͤhren ſich entſchloſſen. Judith beantwor⸗ tete ſeine Gedancken ziemlich kaltſinnig/ redet von E 4 un⸗