ee 76 Liebe ztviſchen Graf Balduun| M Laß einen engen Brieff mich lehren deinen Willen/| T wini Dein Wincken iſt mein Schluß/ ich lebe nur durch 900 Duſoch dich/ Ein halbes Wort wird mich bewegen und beſtillen/ Dif Nach deinen Sylben regt des Geiſtes Nadel ſich. Dl Wilſt du zwey Leichen nicht zu Grabe ſehen tragen/| WM So nimm als Wittib dich verlaßner Seelen anß/| Wm! Und zelge/ daß dein Mund die Todten zwar beklagen/ Comne Doch auch/ was Leben hat/ empfindlich lieben kan. Dfi |(Vod) l Judith an Balduin.(onh ENT Nan Balduin denn noch der Judith nicht ver⸗ Tai geſſen/ Und ſtreicht ſein alter Wunſch auch endlich úber Gee! dh Du biſt in frembder Lufft und weit von mir geſeſſen,| Yri) Doch ſtoͤhrt dein kuͤhner ea mein heiſſes Ach und dnim eh. i t Wer bey der Leiche ſitzt ſoll nicht von Liebe hören Ini Es ſchickt ſich Aloẽ zu Biſamkugeln nicht: la Es ſolte deine Brunſt nicht meine Seuffjer ſtoͤren/ uhr Noch deiner Kuͤhnheit Trieb verruͤcken meine Pflicht. gh Ich laſſe mich itzund mut Trauerftor uͤmbſchlieſſen/ Dw tin So ſtreut dein kecker Geiſt verliebte Blumen aus/ Ibu Und weil mein Auge laͤſt die Waſſerperlein fliefeny Aeh So dringt dein freyer Schertz in mein betruͤbtes Haus. m Kein Freudenpflaſter dient vor die gekraͤnckten Hertzenldſch Die Wehmuth ſtunde dir am allerbeſten an/ Altke Ein Freund/ der ſich ergetzt bey ſeiner Freundin Schmer⸗| kha ma ato iga aaa a Chan. fiih Hat zwar nach ſeiner Luſt/ doch nicht nach Pfücht w, Baim