ame oN—(48) Sſchaͤndliche Dienſtbarkeit/ derer ſchweren Laſt/ wie hart er drucke/diejenige empfinden/ welche darunter leben/ und diejetzige Staͤndevor GoOtt/ gegen ihr Vatterland/ und die Nachwelt nicht zuverant worten wiſſen werden/ wanu ſte bey der jetzigen guten Ge⸗legenheit ſich durch einen rechtſchaffenen/ mit andern Potenzen an.ſtehenden Krieg nicht helffen wollen/ wozu ſie doch das Recht undein genugſames Nachtruck haben.Vas für ein guter Fortgang aber beyy einem Krieg zu hoffenſey/ davon kan nicht wohl etwas ſicheres geurtheilet werden/ esgeſchicht daß manchmahl in denen oͤffentlichen Kriegen derSchwache dem Starcken abgewinnet/ manchmahlen aber undmuthmaßlicher der Starcke dem Schwachen/ das Meiſte jedochkombt auff eine gute Einrichtung/ auff gute verſtaͤndige Gene⸗ralen und ein wohlgeuͤbte Mannſchafft an/ und wann die Nothwendigkeiten zu rechter Zeit geſchaffet werden/ damit die Gele⸗geuheiten etwas wieder die Feinden außzurichten/ um Fall ſolchemangeln/ nicht entgehen/ und dem Feind zum Vortheil dienen.Mit denen zwey letztern Kriegen gegen Franckreich hat es nichtrecht fort gewolt/ wie dann der ſchlechte Ausgang deſſen /dervonz688. biß auff 1697. gefuͤhret worden/ den Eingang zu demSpaniſchen Weſen gemacht/ wie man ſolche Sach nunmehrvor Augen ſiehet/ ſo ſeyn auch andere vorher geführte ReideKriege ungluͤcklich geweſen/ alſo gar daß von ſechshundertund mehr Jahrẽ her durch die ůbel gefuͤhrte Kriege vieleanſehnli⸗cheStuͤcke von dem Reich verlohren ſeyn worden/ da man doch indenen Nachrechnungen finden ſolte/ daß nicht allein on denenStaͤnden deſſen anſehnliche Armeen ins Feld geſtellet/ ſondernauch viele Millionen Goldes zu Ausfuͤhrung ſolcher Kriege ſtynangewendet worden.Die Urſach deſſen hat man dann bald dem natürlichen Roufder Welt⸗Haͤndel zugeſchrieben/ da ein Reich ab⸗und hergegendas andere zunehme/ da eines glucrlich/ das andere aber ungluͤck⸗lich ſeye/ und nach dem das Roͤmiſche Reich den vollkommenenAnwachs erreichet gehabt/ natůrlicher Weiß ſich wieder nigonp” wmi