o5(s0)-$œ die Qvartieren geruffen/ anderer Beſchwerligkeiten nicht zu gedencken/ welche dieſe armirte Staͤnde ihren Neben: Stå den zugefüͤget haben/ worauff dann erfolget/ nach dem die ſerliche von denen Reichs⸗Voͤlckern ab⸗und zurück nach Ungarn ſeyn gezogen worden/ daß olle Feldzůge ohne gute Würckung ge⸗ weſen ſeyn/ und obwohlen danu und wann es an einer reichen zahl der Mannſchafften im Feld nicht gemangelt/ je doch damit nichts anders ausgerichtet iſt worden/ als daß die zwey Ereyſe Francken⸗und Schwaben von ihrem Untergang gerettet ſeyn worden. Wann nun die Staͤnde die im vorigen Krieg wahrgenom⸗ inene Maͤngel und Fehler verbeſſern/ kein zweiffel iſt/ daß nicht der Krieg/ der anjetzo gefuͤhret werden ſoll/ einen gluͤckſeligen Fort.und Ausgang haben werde; Und liegt ſolche Verbeſſerung nur an ihnen/ daß/ wann ſie ſolchem nach die heylſame Gedan⸗ cken haben/ ihrem Vatterland zu helffen/ ihnen auch angelegen ſeyn wird/ die Mittel und Weg dazu zu ergreiffen. Insgemein halten dieſenige dafür welche den Krieg wohl derſtehen/ daß die Directio deſſen dem allerhoͤchſten Ober Haupt iin Reich gelaſſen werden muͤſſe/ wann man ein guten und gluͤck⸗ lichen Krieg haben wolle/ und geben deſſen zwey Urſachen/ wel⸗ len erſtlich die Natur und Eigenſchafft deß Kriegs⸗Fuͤhrens an ſich ſelbſten erfordere/ daß ſolcher von nicht mehr als einem Haupt gefhret/ und regieret werde/ und es heiſſe/ Unus Dux in bello eſto. und ſo bald ein Obriſtes Haupt ſeine Direction mit einem an⸗ dern theilen muͤſſe/ dadurch die Executiones im Krieg gehindert und verweilet werden/ da doch bekanntt daß die Hurtigkeit im Krieg noͤthig ſeye/ ſolche Directio aber darinnen beſtehen muſſe/ vafi ein zeitlicher Käyſer des Reichs oder deſſen Stäͤnde Kriegs⸗ Voͤlcker zu rechter Zeit in das Feld fordern koͤnne/ und ſelbige ſo lang unter ihm bleiben) als es noͤthig/ auch auff deſſen Gutbefin⸗ den von denen Stånden die uͤbrige nóthige Bereitfchaftenzu s nem Krieg herbey geſchaffet werden muͤſſen. Zum andern mnr ge