150 Liebe und Lebens⸗Lauff i-E erſonen in ſeiner Ruh zuúberfallen/ und gu ento ion Kani Dieſe ungewoͤhnliche That war alſobald pig durch gantz Pariß ruchtbar/ und Abelarddem die n angethane Schmach/ mehr als der Leibes Schmertz yir empfindlich war/ ſchauete in waͤhrender Niederlage yni ſtundlich eine groſſe Anzahl Frembde üͤm ſich/ ſo yni ihr Mitleiden mit Seuffzen/ Worten und Thraͤ⸗ ſn nen ſcheinbahr ſpůhren lieſſen. Nach dem nun be⸗ ſye ſagter ungluͤckſeeliger Zufall unſern Abelard un⸗ in tüchtig gemacht/ feiner liebften Heoliffe nad voris yni ger Arth kuͤnfftig bevzuwohnen/ ſo entdecket er der. ſn ſelben den unvollkommenen Zuſtand ſeines Leibes/ tiim fo dann nach Vergieſſung tauſend Thraͤnen/ endlich My ihr Gemüͤthe/ als ein geiehrtes Weib weißlich be⸗ Mity ſtillete/ und ſich völlig als Nonne zu Argenteil eine iny kleiden ließ/ Abelard aber in dem Kloſter des Heil. kiin Dionvſii die Münchs⸗Kappe gleichfalls anlegte. iey Den elenden Zuſtand/ darein Abelard in beſagtem ſen Koſter/ wegen eines geiſtlichen Streites/ darzu ei y wegen ſeines bitzigen Gemuͤthes ſehr geneigt war/ gaſn in kurtzen gerieth/ were zuverdrießlich bier anefibte ipy lich zu erzehlk. Oie Heiſtligkeit erhub ſich ingeſamt yit wider ihn/ alſo daß er aus Furcht auch in des damah⸗ hy ligen Koͤnigs in Franckreich Ungnade zu fallen un⸗ Iun ter eines Grafen ind bampagnien Schutz mit Nah⸗ My men Thiboult fich begab/der fich niHi ungeneigeete ii jeigte/ hn auf allerhand Weiſe außzuſohnen/ T n