Freuden die Füll':Liebchen, ſo fix und fein,Lauſcht hinterm Fenſterlein!Wächter, ſei ſtill!Was gibt der Nacht den Werth?Liebe allein!O, welche Wonne nährtLiebe allein!O, welche Luſt— zu ZweitEingefror'n, eingeſchneit—Innen iſt's warmzWas ſcheert die Welt uns nun?Haben ſelbſt alle Hände voll zu thunSo Arm in Arm.Schatz, ſag' es mir recht laut:Mein biſt Du, mein!Nachts, bis der Morgen graut,Mein biſt Du, mein!So ganz in Gluthen ſteh'n,So ganz in Luſt vergeh'n,Daß es mich brennt,Das iſt ein Hochgenuß,Das iſt in Lieb' und KußMein Element.Rhynperg.Dreifach Hoch dem Elemente!Ach, daß ich's erleben könnte,Daß ein ſolcher Kuß mich brennteNoch vor meinem ſel'gen End'!(Khynperg muß dem Becher häufiger als die beiden anderen zuſprechen und deshalbſichtlich bald angeheiterter als die beiden anderen werden.)Ethelerus.Und glaubt Ihr, mit den Küſſen geh's EuchAuch hier ſo leicht, wie allenthalben?Die Mädchen hier ſind, ich geſteh's Euch,So ſcheu und flink als wie die Schwalben.Hunold.Zu flieh'n hat keine noch verſucht—Thät' ſie's— ich fang' ſie auf der Flucht.