42Rhynperg(im Abgehen).Ach! warum von hier ſo ſchnelle?Alle Nacht die Kehle naß,Alle Tag' ein neues Faß!(Der Rauſch des Stiftsherrn darf nicht unſchön, ſondern nur durch geringes Schwankenangedeutet werden.)Hocuspocus,Eece Jocus!Liebchen ſo fix und fein— am Fenſterlein!Eece Jocus! GBeide ab.)(Zwiſchen-Vorhang. Verwandlung.)Zweite Sceene.Straße an der Weſer, im Hintergrund der Fluß, mit dem bekannten Stromfall(denwir in der Mächtigkeit, die er vor 600 Jahren gehabt haben kann, auf der Bühne dar⸗ſtellen) und oberhalb desſelben eine Brücke. Vor den Häuſern an der Straße Bänke, aufwelchen Familiengruppen und F. Keſſelring ſitzen. Im Hintergrund ſpielende Kinder.Im Vordergrund rechts Wulfs Schmiede: offene Werkſtatt, ſo daß man Amboß undFeuer ſieht. Am Himmel dunkle Wolken, die den die Nacht erhellenden Mond ab⸗wechſelnd verhüllen. Die Fenſter der Häuſer meiſtens erleuchtet.Wulf(in der Schmiede).Den Hammer in Ehren! Eiſen, du Knecht,Dich zu bezwingen, iſt Luſt ihm und Recht!Nimmer, o Eiſen, ſei falſch du und ſchlecht!Bauer heran! In die rührige HandSenſe und Pflug ihm und Egge,Daß er beherrſche das nährende Land,Nieder die Halmen uns ſtrecke.Gluth und Fluth und Windesbrauſen,Sprühe, Erz, in glüher Kammer!Glüh' und ſprüh'! Mit SturmesſauſenDonnere, du Hammer!Den Hammer in Ehren! Eiſen, du Knecht,Dich zu bezwingen, iſt Luſt ihm und Recht!Nimmer, o Eiſen, ſei falſch du und ſchlecht!Reiter und Kärrner, wie kühn euer PfadBerge und Wälder durchwindet,Euch gilt's zu ſtählen den Huf und das Rad,Daß ihr die Völker verbindet.Gluth und Fluth ꝛe.