Er reißt mich hin, hinab, hinan—7 3 21Zu ſeinem Kuß! Chor.Wohin, wohin auf SturmesbahnDie Seele dringt!Das iſt kein Lied, das iſt Orkan,8 zwingt!Der alles zwingt! ElNGieb auf den Kampf mit LiebesſchmerzUnd Liebesluſt!O fliege jubelnd an mein Herz!Ich weiß: Du mußt!Und wenn die ganze Welt ergrimmt,8*So muß es ſein:Ja, mein biſt Du, biſt mir beſtimmt,Biſt ewig mein!Regina.Ja, ich bin Dein! Bin ewig dein!(Hunold ſchleudert die Harfe weg und öffnet gegen Regina die Arme. Regina ſpringtbeim Schluß vom Seſſel, auf den ſie hingeſunken war, auf, wirft ſich Hunold an dieBruſt und küßt ihn. Alles erhebt ſich von den Tiſchen. Heribert dringt mit demDegen auf Hunold ein, wird von ſeinem Vater zurückgehalten, während Regina, vonden Frauen umgeben, in Ohnmacht liegt und Dorothea, den Bilſenkrautzauber hochin der Hand, zur Thür hereinſtürzt.)Chor der Gäſte.Entſetzlich! Unerhört!Heribert.Ha! Nieder mit dem Höllenhund!Der alte Sunneborne.Halt' ein!(Zu Dorothea.) Sprich, was enthüllt Dein Mund?Dorothea.Weh, weh! Den böſen Zauber hier,Ich fand ihn vor Regina's Thür!Alle Männer.Waffen! Waffen! Mit der Höll' iſt er im Bund!Waffen! Waffen! Nieder! Nieder!Nieder mit dem Höllenhund! 4Die Frauen.Wehe, Wehe! Mit der Höll' iſt er im Bund!—