t foni n Bit Shyrg 90* emehe Manns n Dielen! eu wil en gehal anteheti het dat jun eige unt fenoli Dieng U pija jipen emiti tigkeit me Cah peredel Hih igei pund de⸗ erfand elde y KA 7 verſtimmeltes Sprach⸗Gepraͤng. 677 welches allerdings bey ihnen manglet; Die Haͤher/ die man auch Schecken nennet/ aͤhmen der Hunde bellen/ der Geiſſen und Schaa⸗ fe biecken/ der Huͤner gackſen und andern Thieren mehr dergleichen Dings nach, fie wiſſen aber drum ſelbſt nicht warum? Alſo lernen zwar etliche Voͤgel/ einige deutliche Woͤrter ausſprechen/ wiſſen und verſtehen aber nicht/ was ſie gelernet und geredet haben/ wie im Gegentheil der Menſch thut, Dannenhero ohn Zweiffel die Grie⸗ chen beydes die Red und den Verſtand mit einem Namen 207© genennet/ weil ſie mit einem unzertrennlichen Band zuſammen ge⸗ bunden/ zumalen eine Rede ohne Verſtand/ vor keine Red zu hal⸗ ten. Wann nun der Menſch um ſeiner vernuͤnfftigen Sprach willen/ allen Thieren vorzuziehen/ um wie viel hoͤher iſt dann der jenig zu halten und zu ehren/ der unterſchiedlicher Sprach kuͤndig/ und da⸗ mit beydes die unvernunfftige Thier und andere Menſchen/ die nur ihre Mutter⸗Sprach reden koͤnnen/ uͤbertrifft? So iſt auch der Nutz/ den man von den Sprachküͤndigen hat/ an ſich ſelbſten bey nahe unausſprechlich/ und zwar/ wann man nur ſchlechthin bedenckt/ was vor Kuͤnſte und Wiſſenſchafften unſere ge⸗ lehrte liebe Teutſche/ durch Überſetzung frembder Bücher/ ihrem Vatterland beygebracht und mitgetheilet haben/ maſſen mehr als genugſam bekandt/ daß unſere kriegeriſche rohe Vorfahren ſich Cals ein wildes Volck) nicht ſo bald der Weisheit befliſſen/ wie die Aegyptier/ Bebraͤer/ Griechen/ Lateiner/ und andere Ból- cker gethan/ die auch anfaͤnglich/ und zwar gar zeitlich zu ihrer Sprach bequeme Buchſtaben erfunden; daß nun Teutſchland zu einem und dem andern gelangt/ hat man ſonſt niemand als den Sprachkündigen zu dancken; ja nicht nur dieſes/ ſondern auch/ daß wir durch ſie die Erkandtnuß GOttes und ſeines heiligen Worts und Willens empfangen/ wannenhero wir die ſeelige Ewi zkeit zu hoffen/ in deren Ermanglung wir hingegen der Verdam̃nus nicht entrinnen moͤchten. Dann gleichwie GOtt zu Nimrods Zeiten durch Zertheilung der Sprachen die Menſchen voneinander getrennet/ daß ſie den vor⸗ habenden gewaltigen Thurn zu Babylon nicht auszubauen ver⸗ mochten; Alſo hat er nach der Himmelfahrt unſers Erloͤſers/ durch Sendung ſeines H. Geiſtes den Apoſteln die Gaben geben/ mit mancherhand Zungen zu reden/ damit ſie durch folches Mittel die Menſchen wieder in Einigkeit zuſammen bringen/ und ihme alſo die Chriſtliche Kirch aufferbauen koͤnten. Iſt alſo die Gab unterſchiedliche Sprachen zu reden/ nicht allein eine nutzliche und hoͤchſtnothwendige/ ſondern auch eine Goͤttliche Gab/ ohne welche die hiebevor barbariſch geweſene Voͤlcker/ im̃er⸗ hin im Finſtern leben/ und wie das Viehe ſterben muſten/ da fie hins gegen