500% T i thinh fotti ited ſt niht loben Honing tGyeige Ktderg zierlich 1i en Lantes| dile| Siden Speyer inen guien bejm meii tenbefint: iB geninde flchedie Iößitg⸗ pisei ndandang 2 amda teed| mefe colnt yeger m SN a e i verftimmelles Sprad-Sepráng. zon detzals irgendswo in gangTeutfchlad das madhtdag die Tensi redende keine baͤuriſche Nachbarn auff den umbliegenden Doͤrffern haben/ die ihnen ihre Sprach verderben; dahingegen die Franck⸗ furter von den Wetterauern/ die Straßburger von den Ro⸗ cherſpergern/ die Tůͤbinger von den Schwaben/ die kegen⸗ fpwge von den Bayern/ die Marpurger von den Beſſen/ die eiptziger von den Meiſſnern/ und alſo auch andere von ihren grobteuſchredenden Nachbarn viel Unzierden an ſich nehmen muͤſ⸗ ſenz ob gleich ihrer viel ziemlich gelehrte Leuth: ja gar Academien voller jungen Studenten haben/ die ſich alle eines zierlichen Teut⸗ ſchen befleiſſen. Sintemal das Volck mehr mit denen Bauern/ als mit den Gelehrten zu handlen hat. Unter allen teutſchen namhafften Staͤdten aber/ bedunckt mich keine laͤppiſcher Teutſch reden/ als das ſonſt Majeſtaͤtiſche Coln/ deren Sprach ſonſt niemand baͤf⸗ fe anſtehet als dem Weibervolck doch nuꝛ denen die ſonſt auch ſchon eyn. An den p eien ſcheinet/ als ob ſie ihre Woͤrter wie die welſche Hanen hinten imRachen oder oben im Gaumen formir⸗ ten die Schwaben möͤcht einen beduncken/ brauchen die Haaſe aueh zu ihrer Ausſprach;die Francen nehmen das Maul gar zu voll wann ſie reden; die Bayern ya Oeſterreicher ziehen etliche Woͤrter laͤnger als der Schuſter das Leder/ und etliche ſtutzen fie kurtz ab/ wie die Frantzoſen die Schwaͤntz an ihren Pferden; die Niderlaͤnder/ und was gut alt Saͤchſiſch Ceutſch oder Wefts phaͤliſch redet /) verfertigen ihre Wörter gleichſam vornen im Mund zwiſchen den Lefſtzen und vordern Zaͤhnen; die Meiſſner und ibre Nachbarn/ brauchen zuviel uͤberffuͤffige Woͤrter und Buch⸗ ſtaben und wann man aus jeder Art dieſer Sprachen einen nehme und ſie zuſammen ſperr ete/ ſo wuͤrden ſie mit der Zeit entweder ein recht mittelmaͤſſig Teutſch zuſammen bringen/ ode alleſammen dem jenigen nachoͤhmen/ der entweder die leichteſte Ausſprach hat/ oder dem/ der am aller mehriſten papplet. Von eintzelen Perſonen aber/ reden am baͤſten Teutſch/ erſtlich wie gemeldt/ die Gelehrte/ ſo viel leſen und ſchreiben; Zweytens/ die Rauff leuthe und andere/ die viel reiſen/ worunter auch die Soldaten ꝛu rechnen; das allerbaͤſte aber/ beydes im Reden und Schreiben/ wird hin und wieder in den Fuͤrſtlichen Cantzleyen efunden/ allwo man einen weit andern und anſehnlichern Stylum ndet/ als bey etlichen Sprach⸗Belden/ die zwar darvor gehal⸗ ten werden wollen/ ob wuͤſten ſie allein die teutſche Sprach zu etor- mirn/ und ſie von aller Unſauberkeit/(gleich wie der Dreſcher den Waitzen zu laͤutern /) da fie doch ihre eigene Sitten nicht corrigirns dieſe ver meine ich/ welche das Teutſch von allen frembden Woͤr⸗ tern gereiniget und gelaͤutert wiſſen wollenz ihre Leiber und Gemuͤ⸗ 35 5 ther 4