Ci)Röͤm. Koͤnigs Gegenwart,(XX1.) Unter einem Baldackin twieauch bey der Croͤnung, an einem beſondern Tiſch zu ſpeiſen; nichtminder(XXII) einer freyen Römiſchen Koͤnigs⸗Wahl, als oͤff⸗ters Sie es zu Behuff einem Romniſchen Kayſer, oder ſonſtendem Roͤmiſchem Reich nothwendig zu ſeyn befinden, auch garbey Leb⸗Zeiten eines Roͤmiſchen Kayſers, mit oder ohne Deſ⸗feit Conlens, berechtiget: Capitul. Ferdinand. III. Art. 38.§. 2.(XXIII.) Deg Reihs Vicarii bey Ihrem geſonderten Rath, inSachen, das Heilige Roͤrniſche Relch belangend, zu laffen, Capiz.Jofeph, Arte 35-§. 3, Und muß(XXIV.) was Sie binnenwaͤhrender Reichs⸗ Vacantz, nach der guͤldnen Bull und desReichs⸗Satzungen abgehandelt, vom künfftigen Roͤm. Kapyſer,in der allerbeſt⸗beſtaͤndigſten Form confirmiret und rarificiret wer⸗Den, Capit, Carol. V. Art. 26-( XXV.) Soll der Kayſer die aller⸗wichtigſte Dinge mit ihnen uͤberlegen auch in Sachen, welchekeinen Verzug leiden, wenigſteus ihr Gutduͤncken einholen.(XXVI.) verordnet ein jeder Chur⸗Fuͤrſt zu dem Cammer⸗Gerichtzwey Allellores.(XXVI) Schreiben Sie dem Kayſer alleindie gange Capitulation vor, ohne fich darüber von den uͤbrigenStaͤnden etwas einwenden zu laſſen.(XXVIII.) die ihnen zu⸗gefuͤgte grobe Beleidigungen werden als ſolche, ſo die Majeſtaͤtverletzt, geahndet. ꝛc. a;,Dicfes hohe Chur- Fuͤrſtliche Collegium, wie ſchon gedacht,beſtehet theils in Geiſtlichen/ theils aus weltlichen Fürſten: Daunweilen die Prieſterthum und die Koͤnigreiche, vor die veſteſteGrund⸗Saͤulen und Goͤttliche Gaben einer Ehriſtlichen Policey⸗gehalten und angeſehen werden, als hat dahero der RoͤmiſcheKayſer Carolus IV. damit die Kayſerliche Mañeſtaͤt, mit Gebettund Andacht beydes gezieret⸗ als auch mit Waffen bewaffnet,deſto mehrers hervor ſcheinen und leuchten mochte, ex tog ata darmata militia, einen Reihs. Rath erwehlen wollen; und ſindder Geiſtlichen Herrn Chur⸗Fuͤrſten, die, WE droben bereits er-wehnet, nach Burgoldenſis Meynung, in Anſehung ihres damali⸗gen ſchon getragenen a zu diefe bohen Birne2 erkie⸗