sa A $(16)& noch anzumercken iſt, daß, obgleich das Dohm⸗Capitel aus ſei⸗ ml nem Mittel einen Canoniſch erwehlet, daſſelbige doch nur einen Ch Erho Bifhof, aber Feinen Churfúrften erwehlen fan; mithin M demn Mamgifchen Dhom-Capiteh, bey ereignender Vacanz feiz fil neswegs verſtattet wird, daß es die Churfürſten zur Wahl zu⸗ M ſammen verſchreibe, noch auf den Wahl⸗Tag erſcheine; maſſen w die uͤbrige Herrn Churfuͤrſten, wenn man ſchon an Seiten Chura| y Mayntz an dem Ausſchreiben ſaͤumig waͤre, dennoch ſchuldig find, binnen dreyer Monaths⸗Friſt, vermoͤge der Treuen, damit Sie das Heil. Roͤmiſche Reich zu beſorgen, aus eige⸗ nem Trieb und unberuffen zu Franckfurt in der Wahl⸗Stadt juz| ſammen zu kommen, juxta Aur. Bull. cab. 1.§. Wann es auch dazu kommen ꝛc. Ubrigens hat(XIX.) auch Chur⸗ Mayntz die Geleits⸗Gerechtigkeit durch die Berg-Straſſe her⸗ ab, durchs Hochfuͤrſtl. Heſſen⸗Darmſtaͤdtiſche Gebiet, biß an Franckfurt am Mayn zu exerciren; und mag zum(XX.) von der Churfuͤrſtlich- und Ertz⸗ Biſchoͤfflich⸗Mayntziſchen Regie⸗ rung, wann fich die Sach nicht auf 400. Guͤlden erſtreckt, jux- ta Privilegium de Anno 15 2 1. nicht appelliret werden; und ſind die Appellanten, ehe und bevor ſie die Appellation proſequiren, das Approbations. Jurament nebſt der gewoͤhnlichen Caution zu præſti- ren, ſchuldig: Wiewohl heutiges Tages die Summa appellabilis, nicht mehr limitiret iſt; ſondern die Caſus der verſagten Juſtitz, vermoͤg eines anderwaͤrtigen Privilegii de Anno 165 4. ausgenoni⸗ men wordeu ſind. Welches Privilegium Anno 1655. den gten Mertz der Cammer iſt inſinurret worden, worinnen folgende Wor⸗ te enthalten find: Und follen Ihro Churfuͤrſtliche Gnaden, Dero Unter Ober; und Höff⸗Gericht, nothduͤrfftiglich beſtellen, und ein Judiciuin reviſorium anordnen re. Wehner ton. 6. cap. t. fol. x1. fymph. fupplic.£ Kayſer Carl der!V hat dem Churfuͤrſt Heinrich den II. von Mayntz Anno 135 z. die Stadt Hoͤchſt verehret: Otto, Hertzog Heinrichs zu Braunſchweig Sohn, dem Churfuͤrſten Gerlach, i Duderſtadt verkauffet, und die Graffen von Gleichenſtein, da⸗ f mahlen