34 Engler, über das Erdöl von Baku. leitete Wasserdampf hervordringen kann. Die Zuleitung der Rückstände erfolgt durch Rohr M wobei das aus demselben ausflieſsende dicke Oel in einem napfartigen Aufsatz sich vertheilt, um am vordersten Ende über den Dampfschlitz herunter zu flieſsen, durch den ausströmenden Dampf aufs feinste zerstäubt und dann verbrannt zu werden. Die An- ordnung dieser Forsunka unter einem Destillirkessel ergibt sich aus Fig. 1 und 2(siehe oben). Je nachdem man der Röhre D die Form von Fig. 12, 13 oder 14 ertheilt, nimmt der entstéehende Flammenbüschel eine mehr spitze, breite oder mittlere Form an. Durch Hähne, welche sich in der Verlängerung der Röhren Nund D finden, wird der richtige Zutritt von Dampf und Rückständen geregelt. Eine zweite häufig angewendete Forsunka, System Brandt, ist Fig. 15 in 0,2 n. Gr. abgebildet. Durch das Guſsstück à aus Messing gehen Röhren b undem hindurch, erstere für die bei M eintrétenden Rück- stände, letztere für Wasserdampf, der bei D zutritt. Die Rückstände treten durch einen ringförmigen, mittels Kegel f vom Griffe und Spindel 9 zu verstellenden Schlitz aus, während der Dampf durch einen um diesen angeordneten Schlitz entweicht. Zwischen Kegel Fund dem ebenfalls verstellbaren Kopfstück i vermischen sich beide und tréten bei s als feiner Strahlenbüschel aus, welcher angezündet wird. Die Regelung von Dampf und Rückständen erfolgt nicht mittels der Hähne o und 5 welche bei Gebrauch des Brenners vollständig geöffnet sind, sondern durch Verstellung des Kegels f. Die Anordnung eines solchen Brenners in einem gewöhnlichen Dampfltesset(Cornwall) ist aus Fig. 16 und 17 zu entnehmen. Die Rückstände laufen aus dem Behälter R durch Rohr M in den Brenner, während der Dampf aus dem Dome des Dampfkessels durch D eben- dahin geleitet wird. Beier ist der ganze Brenner in wagerechter Ebene drehbar, so daſs er also bei Drehung um etwa 900 aus der Oeflnung