36Engler, über das Erdöl von Baku.Flammenbüschel aus. Die Zuleitungsröhren D und N sind mit Hahnfür Dampf und Rückstände nach 4 bezieh. af versehen. Für 1 Stundeund Pferd verbraucht diese Forsunka etwa 3 bis 3k.5 Rückstände von0,910 sp. G. und 1400 Entzündungspunkt.Der auf den Nobelschen Werken theilweise verwendete Brenner vonSandgreen ist in Fig. 21 verdeutlicht. Durch N und D treten Rückständebezieh. Dampf in die beiden durch die Wand f in zwei Hälften ge-theilte kammer A4B. Die Ausströmung der Naphta wird durch Verstellungder Mundstückplatte& mittels Hebel und Stange l während des Bren-nens geregelt; die Mundstückplatte 41 für den Dampf wird von vorn-herein festgestellt. Durch 9 kann der Dampf behufs Reinigung nachZurückziehen des Kegels m auch in die Abtheilung 4 geleitet werden.Die Brenner für Locomotivkessel, überhaupt für Röhrenkessel, müssennach wesentlich anderen Grundsätzen construirt sein als die oben be-schriebenen, welche hauptsächlich bei Heizung in lang gezogenen kanal-artigen Feuerräumen oder in weiten Röhren, wie 2. B. in Cornwallkesseln,dienen; denn unter Anwendung derselben würden durch die entstehendeStichflamme die Feuerbüchsen ungemein leiden. Man ist deshalb be-strebt, für solche Kessel eine mehr vertheilte Famme 2u erzeugen, wasbei den folgenden beiden Brennern erreicht wird.Der eine derselben, von Lenz, ist in Fig. 22 bis 25 in 0,15 n. Gr. zurDarstellung gebracht. In seiner allgemeinen Anordnung schlieſst er sichaufs engste an die oben in Fig. 20 gezeichnete Forsunka an, weshalbdarüber nichts ausführlicher gesagt zu werden braucht. Der Brennerunterscheidet sich nur dadurch von jenem, daſs der schlitzförmige Mund sum die ganze cylindrische Kammer 9, soweit dieselbe nicht an demZuleitungsstück festsitzt, herumläuft, wodurch also eine ringförmigeAusströmung der zerstäubten Rückstände bewirkt wird. Hierfür müssenselbstverständlich auch die Gleitstücke e und ei cylindrisch sein, d. h.also sich in der Kammer 9 nach Art eines Kolbens auf- und abwärts