Seah othwendſ hine Torkin ndern Dy Miehen/ f taegen gef ibet/ und erfin md Sonji ighe Woy etaper DasEh. 9 Rehtetk D enih lchtter/ t Ciceroni t geha likberteuf feket wi 3 toane noć ong eein Wol Aras nadi feror 3e jder Seut Sclavo⸗ tein ben fnew porgelepet Bertand rahn we , gjenger Ei pore os e verſtimmeltes Sprach⸗Geptaͤng. 68t Ein Sprachen⸗Kuͤndiger/ oder gar Sprachen⸗Lehrer/ (und wie fie peut jw Tage genennet werden) ein Sprachmeiſter ſeyn und heiſſen/ iſt zwar was nutz und loͤbliches/ aber daß man eben darbey ſich einen Hauffen einbilden/ groſſe Pralerey und Streiche machen/ und ſich üͤber die Maß hervor thun/ und am Laden liegen woͤlle/ gleich ob man vielmehr und baſſer als andere waͤre/ das iſt Thorenhafftig und ſchaͤndlich. Ein einfaͤltiger frommer Menſch/ kan mit ſeiner Edlen Ceutſchen einfachen Helden⸗Sprache/ ja ſo klug/ und witzig ſeyn/ als der ſo zehen oder zwoͤlfferley verſtehet. Und dieſes eben iſt heut zu Tage bey uns Teutſchen/ die betrůbte garſti⸗ ge Weile⸗ daß man aus dem löblichen Bey Nutzen/ eines Dinges/ lelch einen nothwendigen Gebrauch machet/ und darnit einen ſchendlchen Mißbrauch begehet. Wer nur viel Sprachen daher parliren und aufſchneiden kan/ der iſt ſchon weiß und tapfferer Keris genug/ wann er auch gleich in allen andern Sachen ein Ertz⸗ Fantaſt und General⸗Narr ſich erweiſet/ diß heiffet das Guie mißbrauchet. Und findet man alle Tag/ ja faſt an allen Orten ſol⸗ che Exempel. Daß/ wann mancher nur kaum das Gelb hinter den Ohren verlohren/ und Buchſtabiren gelernet/ ſo muß er ſchon Frantzoͤſtſch lernen/(waͤre wohl gut wann er recht Teutſch koͤñ⸗ te) ja/ man reiſet wohl gar ſelbſt in Franckreich/ und verzehret ofſt ſo viel/ nd mehr als Sprach und Kerlwerth ſind(nicht daß man die ſchöne und zierliche Sprache an ſich ſelbſt verachte/ ſondeꝛn nur/ weil ſie an manchem nichts werth/ der es nicht zu nutzen weis und verſtehet) Offt auch wohl mehr Frantzoͤſtſch in den Hoſen/ als auff der Zunge mitbringet. Ein ſolcher halbgebachner Sprach⸗Hans/ kommet ſo dann hernach heim/ und meinet Wunder/ was für ein Cavalier und reſonable Perſon er ſeye/ weil er Frantzoͤſtſch/(villeicht auch liederlich genug) könne/ oder wohl gar feine Runſt aus Franck⸗ reich ſelbſt geholet. Thůr und Thor ſolte man alsdann gleich aufmachen/ und den Narren ohne Anſtoß durchſtoltzen laſſen. Daß er mehr als ſeine Nutter⸗Sprache(und wohl keine recht) ge⸗ lernet. Das ſind Mißbraͤuche/ welche eben nicht ſeyn můſſen/ ob ſie wohl auch dem/ der ſie recht anwendet/ nuͤtzlich ſeyn und zuſtatten kommen. 5 Wir koͤnnen nicht eitel Mirandulani, Scaligeri, Salmafii, Voſſiiß Grotii, Heinſſi. Birckheimer/ und dergleichen Sprachkuͤndige Windermaͤnner ſeyn/ welche ohn das unter allerhand Staͤnden ſo dünn geſaͤet/ als die annoch verhaudene gewichtige Roſeno bel/ die chemablen aug Raimundi Luli Kunjegold gemuͤntzt worden ſeyn ſollen; dann es iſt nicht jedem gegeben mit Zungen zu reden(und gleichwohl haben wir keinen Mangel an erfahrnen/ weiſen/ tapf ern/ i allerhand geſchickten Leutende⸗ &F ren