a EEES para 682 Deß Simpliclaniſch⸗teutſchen Michels ren man gemeiniglich mehꝛ als der Sprach kündigen ſindet.) Da N Enaeliftdiefe Gab eigen md derbeiligen Sienern Gottes|m wird ſie bißweilen zu Außbreitung ſeines allerheiligſtenNahmens Ehr verliehen/ wie wir von den Apoſteln und andern mehr leſen. Wer die Sprachen nicht hoͤchſt nothwen dig zu nutzen und brauchen weis/ deꝛlaß es bleiben/ zum bloſſen Fůrwitz und praviren ſind ſie micht gegeben. Dem Lehrer/ dem Han⸗ delsmann/ dem Regenten/ dienen ſie wol/ aber den Ofenſi⸗ tzern/ ſindſie nichts nuͤtze. Zwar iſts eine gewiſſe An zeigung einer vortrefflichen Ge⸗ daͤchtnus/ wann ein Menſch viel Sprachen lernen und behal⸗ ten kan/ und dahero zu ſchlieſſen/ ein ſolcher werde auch im uͤbrigen keinen holtzern Kopff haben/ in welchem ſich kein Hirn befindet⸗ Abe: in Warheit dieſer Wahn betreugt offt. Einsmals begab ſichs/ daß ſich ein ſolcher Sprachheld bey einem vornehmen Obriſten um̃ Dienſt anmeldet; er wurde gefragt: was er koͤnte/ und was yor Dienſte er zuverſehen getrauete? Seine Antwort war:ich rede mei⸗ ne Sprachen/ Catein/ Frantzoͤſiſch/ Italiaͤniſch/ Spaniſch und Boͤhmiſch/ mit den Geberden aber gab er genugſam zuver⸗ nehmen/ daß er entweder wenig bey rechtſchaffnen Leuten geweſen/ oder daß ihm ſonſten durch Einladung ſo vieler Sprachen/ die. Hirn⸗ kammer dermaſſen angefuͤllt worden/ daß kein Winckel mehr uͤbrig noch etwas nutzliches hinein zu packen/ kurtz geſagt: er ſahe auß/ wie einer/ dems ins Tach regnet. Der Obriſt antwortet ihm: die Atzlen koͤnnen auch ſchwaͤtzen/ aber die loſen Vogel koͤnnen auch ſonſt nichts anderſt/ als das Geldvertragen; Und damit hakte der gute Kerl ſeine Abfertigung/ haͤtte er aber darneben auch Pulver ſchmecken koͤnnen/ und auff den Nothfall die Hand mit an den Degen zu legen getraut/ welches viel Einſpracher geſchwind lernen/ ſo waͤre eꝛohn Zweiffelbey dieſem Herrn willkommner geweſen/ wann er gleich ein par Sprachen weniger gekoͤnt. Es iſt ſich aber nicht druber zu verwundern/ wann einer druͤher zum Narren wird/ der neben dem Teutſchen auch vollkommen Ca⸗ teiniſch/ Hebraͤiſch und Sclavoniſch lernen will/ dann auß dem Hebraͤiſchen kommt; Syriſch/ Chaldaͤiſch/ Arabiſch/ Berſi ch/ Mediſch/ Tuͤrckiſch/ aus dem Sclavoniſchen: Dolni/ Boͤhmiſch/ Ruſſiſch/ Croatiſch/ Wendiſch ꝛc. Auß dem Lateiniſchen: Italiaͤniſe ch/ Spaniſch/ Frantzoöſiſch/ und mancherley Rebſteckenwelſch/ aleichwie auß dem rechten Teutſchen: Bollaͤndiſch/ Engliſch/ Daͤniſch/ Schwediſch/ Hordwegiſch ꝛc entſprungen; Wann nun einer alle Kraͤffte ſei⸗ nes Verſtands anlegt/ dieſe Sprachen zulernen/ maſſen viel Witz in einem guten Kopffhierzu erfordert wird/ Lieberl was wird ihme uͤ⸗ brig verbleiben/ ſolches zu andern Sachen zugebrauchen? Sehen wir | fnew | qhu yk fi heliy ON (hnefi fichurdit non benden ynd G hithidates [Romera tiiti | gbe wate Ko fle (inih Gajin tenit (dbali LDD, | lleinſch; Apii Amige ipenda indem fief Degoj ftfin | Lifen und (ote beilig PUE AR (fomne ſchwolles fülpſekege KNAS h, * Colled | Epaf AnG fhin Ga i aA Haeeſtt ' Koju Ajy Vasija & Oprah