SH S I e$716 Deß Sippläianſchtertſchen Micheleſeinen Holtzſchlegel geſtohlen/ wie es dann auch wahr iſt/ undhat mich und meine Frau einen Schelmen und einen Dieb/ eine ibPur und eine Her geſcholten/ wie es dann auch wahr iſt; ſopab ich wollen gar gnaͤdiglich fragen/ wie ich mich gegen ihm verhal⸗ten foll? Bitt derohalben der geſtrenge Herr Renntmeiſterals meine liebe Obrigkeit wie es dann auch wahr iſt/ wolle mireinen Rath mittheilen/ der Renntmeiſter antwortet/ wann eswahr iſt(wie du ſagſt) ſo geb ich dir den Rath daf du ihn nicht ver⸗klageſt. Mein geſtrenger und gnaͤdiger Herr Renntmeiſter(antwortet der Laur) Baur wolt ich ſagen/ ihr verſtehet den Han⸗del noch nicht recht/ wie es dann auch wahr iſt/ wann eucheiner einen Scheimen und Dieb hieſſe/ wie es dann auch wahriſt/ und hieſſe euer Weib ein Hur und ein Her/ wie es dann auchwahr iſt/ und zyhe euch ihr haͤttet geſtohlen/ wie es dann auchwahr iſt/ woltet ihrs ven ihm leyden? Mein Baur das waͤr einanders/ ſagte der enntmeiſter/ und hieſſe ihn damit fortziehenund ſampt ſeinem Gegentheil vor kuͤnfftigem Ampt⸗Tag erſchei⸗nen.SDas gehet nun noch alles wol hin/ und iſt auch bißweilen luſtig zuhöͤren/ hingegen diß erſchrocklich und entſetzlich/ wann ein leichtfer⸗tiger Menſch ſich angewoͤhnet/ all Augenblick zu ſagen der Teuffelſoll ihn holenoder der Sonner oder Hagel ſoll ihn erſchla⸗gen; Wann einer ſich angewoͤhnet nichtiger und liederlicherDing wegen/ die ofſt feiner Lauf werth ſeynd/ das Ebenbild Got⸗tes/ ſein edle Seel/ ſeinen allerhoͤchſten Schatz den ihm Gott geben/und dieſelbige der ewigen Seeligkeit gleich ſeinen heiligen Englenzu beſitzen faͤhig gemacht/ ſie auch hierzu mit dem allerkoſtbarlich⸗ſten Werth ſo theuer erkaufft/ dem boͤſen Geiſt/ Gottes und ſeinemcigenen alleraͤrgſten Feind hinzugeben und zu verpfaͤnden! Wanneiner ſich angewoͤhnet hat/ jedes Ding/ es mag gleich gewiß oder un⸗gewiß ſeyn/ es mag wahr oder erlogen ſeyn/ ohn allen Vorbedacht/mit ſeinem Ayd bekraͤfſtiget/ durch das angewoͤhnte Wort: beyGott/ zu beſtaͤttigen/ oder auch wohl gar wiſſentlich ſeinem Naͤch⸗ſten ein Aug zuverkleiben!Auffſolche Weiß/ gieng jener Schwab trefflich artlich an/ a ernemlich etwas unwarhafftiges mit einem Trunck betheurn wolte/ uñ(maſſen ſolches noch viel zuthun pflegen) als er trincken wolte/Gott darůber anruffete mit dieſem Wunſch: wann es nichtwaur ifht/ ſo gea Gott/ daß dieſer Wain a Gifft undPopperment in mir weard/ da er aber den bittern Geſchmach(dann es war Wermut⸗Wein) empfangen/ und dannenhero vonnichts anders einbildet/ er wurde nun auf den letzten Loch aeamuͤſſen/ aus gaͤhlingen Schroͤcken aufſchrye/ Aun nuſey ttmeiner armen Seelen gneydig! Aun aun main eundnò$ebilliniad6q= AA Raaoi-iffi$gMtaleweyabranwedd| mitn;LgchehcafinofeCikaltehglidenNhatalinahiigeregtelheſerndennijiggMafiHandftefoge