R26 Engler, über das Erdol von Baku.besteht aus dem aus Schmiedeisenplatten zusammengenièteten, in dengröſsten Ausführungen 7m langen, Am breiten, 3u hohen(von der tiefstenStelle des Bodens bis zum Helm) kastenförmigen Kessel 4 mit inder Breite nach dreifach gewelltem Boden, schwach nach oben ge-Wölbtem Deckel und den drei Helmen a, welche die Dämpfe nach demKühler abführen; b ist eine Arbeitsöffnung, c sind drei Ablafsstutzen fürdie Kückstände. Die Anordnung der inneren Verstrebungen des Kessels,desgleichen die Einmauerung mit Feue n f und ,, sind aus den89 2 5 17Figuren leicht zu entnehmen. Von dem Rückstandsbrennerev aus, derenzwei neben einander vorhanden sind und welche in die überwölbtenFeuerkanäle E, Bl einmünden, schlägt die Flamme zum Schutze desKesselbodens zuerst unter feuerfesten Gewölben hindureh, wendet sicham Ende des Kessels, dessen Boden hier auch noch müt feuerfestenSteinen verkleidet ist, wieder nach vorn, um dann in die Höhe azusteigen und zu beiden Seiten des Kessels sich zuerst wieder rückwürts,dann abwärts zu wenden umd durch den Feuerkanal ff, in den Schorn-stein zu entweichen. Die Destillation wird durch Eimleiten gespanntenWasserdampfes unterstützt.Bei einem F.assungsvermögen eines solchen Kessels(kleinere Sorte)von etwa 350 MC. und einer Füllung mit 300 MC. Rohöl können in24 Stunden 2½ Destillationen ausgeführt, also 700 bis 800 MC. Roh-naphta destillirt werden, was einer ungeführen täglichen Erzeugung von200 bis 250 MC. Kerosim entspricht.Die fruhere Einmauerung, wobei die Stützmauern in die Vertiefungendes gewellten Bodens eingriflen, 80 daſs die drei Auswölbungen nachunten frei lagen und drei Feuerräume entstanden, hat man wegenrascher Zerstörung des Kesselbodens verlassen.3) Malzenſtessel. Ein solcher hat Cylindrische Gestalt und jist inFig. 3 und 4 in Querschnitt und Auffriſs albgebildet. Als Material dienenebenfalls 10mhm diecke Schmiedeisenplatten; die Länge schwankt zwischen5 und Em, der Durchmesser zwischen 2 und Sun; die kleineren fassen7bei 9½ bis 4% Füllung etwa 170 MC.(1000 Pud), die gröſstem 270 MC.Ueber letztere Gröſse hinauszugehem, hatt sich füür dem Betrieb als un⸗Praktisch erwiesen. Den Kessel 4 liegt am beidem Enden auf einge-mauerten Schienen à auf und ist auſserdem durch eine Reihe nebeneinander an den Kessel genieteter seitlichen Lappen im Mauerwerkelestgehalten. Gegen Uebersteigen der Flüssigkeit ist ein groſser Dom