Erees R 8 Engler, über das Erdöl von Baku. 27 aufgesetzt, aus dem die Oeldämpfe durch eine Oeffnung e in eine eiserne Rohrleitung von gleicher Weite entweichen, durch welche sie dann nach dem Kühler geführt werden. Der Rückstandsbrenner wird bei C ein- geführt, seine Flamme schlägt zunächst unter dem Gewölbe hindurch, tritt am entgegengesetzten Ende über das Gewölbe in den Raum Ci, zieht in entgegengesetzter Richtung unmittelbar unter dem Kessel nach. vorn, vertheilt sich hier, um in ursprünglicher Richtung zu beiden Seiten des Kessels, durch C2; in den gemeinsamen Abzugskanal und in den Schornstein zu gelangen. Falls man die Rückstandsflamme unmittelbar, also ohne ein Schutzgewölbe unter den Kesselboden treten läſst, so muſs der bedeutenden Hitze wegen der Brenner mindestens Im, 75 unterhalb des Keésselbodens angebracht sein. Kessel, in denen die Feuerung nach Art der Cornwallkessel in einem weiten Feuerrohre erfolgt, kommen nur ausnahmsweise zum Abtreiben des Benzins zur Anwendung. In den meisten Raffinerien steht immer eine gröſsere Zahl Destillir- kessel neben einander und hinter denselben läuft ein gemeinsames Rohr u mit Naphta hinweg, von welchem aus Zweigröhren n zur Speisung der einzelnen Keéssel abgehen, desgleichen ein Dampfrohr d mit Zweig- röhren du, um die Destillation in jedem einzelnen Kessel durch Einlei- tung von gespanntem Dampf unterstützen zu können. E ist das an der tiefsten Stelle des Kessels eingesetzte Abfluſsrohr für die Rückstände. Das Mannloch m dient zum Reinigen des Kessels. Da durch Bruch der mit den sehr heiſsen Rückständen gefüllten Rohrleitungen schon gefähr- liche Brände entstanden sind, die es unmöglich machten, zu den be-