Deß Simplicianiſch⸗teutſchen Michels ſeinem Weibe/ mit ſolchen langen Worten zufuͤhren/ faſt verdrůß⸗ lich werden. Von einem andern/ habe ich einsmals gehoͤret/ daß er ein etwas kuͤrtzeres Compliment ſein Weib zu deponiren/ abge⸗ leget: alſo: Weib lich beſteige dich/ nicht aus fleiſchlicher Wolluſt/ ſondern die Welt zu vermehren Allein es iſt gleich⸗ wol eine uberflüſſige und abſurde Zierlichkeit/ ſolche CeutſcheRad⸗ brecherey/ zu ſolcher Zeit zugebrauchen. Xurtz und gut/ und ein bisi lang und wohlausgeſprochen/ auch fein deutlich/ ſcheinet am dajen, á;;: Nicht weniger kompts auch laͤcherlich heraus/ wañ einer entweder aus Ubereylung/ ausUnachtſamkeit/ Zorn/ Forcht/ oder wol gar mit Fleiß/ eine Sach/ wie obengedachter Welſche ſein gut Teutſch/ das hinterſt zum voͤrderſten vorbringt. Dieſes verurſachte naͤchſtverwichenen May einſten eine luſtige Gartengeſellſchafft/ als welche auch auff die Aderlaͤſſe(nur Froͤlich⸗ feit wegen beyſammen war/ ein Gebott zu machen/ beliebte/ daß jes der Anweſende etwas auffſolche Weiß vorbringen muſte? Der Erſte ſagte: Alſo befahl neulich eine Bauerin ihrer Magd: Boͤr Bettu wir haben viel Richten zu vermors gen/ darum muſt du better aus dem Fruͤhe/ wird aber noch Haan genug ſeyn/ wann die Zeiten das zweytemal kraͤhe; Als dann heb das Bett aus dem Hintern/ teige den Knett/ und mach Bachofen ins Feuer/ ich ſchaudere am Em⸗ pfinden/ daß ich den Half am Rothlauff hab/ liege dero⸗ wegen ich werde ſchwitzẽ frůh ſorgen bleiben můſſen/ biß ich ein wenig ausgemorgt habe/ wanns aber auffſtehen fan/ ſo will ich můͤglich ſeyn/ wo nicht/ ſo melcke die Hu⸗ ner/ greiffe den Saͤuen/ und geb den Kůhen Traͤnck/ und mach daß die Birten bey Zeiten vor das Viehe getrieben werden; Ich will dir vor deinen Marck kuͤnfftigen Fleißtag einen Rram herſchnüren. Der ander brachte eines Weibs Klag hber ihren Mann folgen: der Geſtalt vor: Iſts nicht ein Tag und ein Racht? Mein ſchön Wirthshauß ſitʒt Schand und Spott im Mann und laͤſt mich daheim mit den armen kleinen Hungern bittere ſchwartze Kinder leyden! dann ich/ ſampt den ar⸗ men Baͤuſern haben kein Kind im Brodt: kein Boln im Saltʒfaß: keine Ruchel im Saltz: und feiner Haſelnuß groß Waſſerſuppen/ daß ich nur ein kahles Schmaltz voll Schüůſſel vor uns kochen koͤnte/ er hat allbereit in drey ellern keine Woch mehr verſetʒt/ ſondern ein paar Ju⸗ den einem Leylachen verdienet; Jetzt ſitzt er im Geld und verſaufft das Wirths hauß: Es waͤre kein Hauß/ wann ich auch ſo wunderte! Ich arme Nacht y"a e ha pbl beoil elok gelt ab mi gno peri T yemi Pwy ein wen Dad jme danan giok wann Gih Betta cin pai wn pa drden ' Deri Chui Arbeit heim b Arbeit ſoviel. dohein iltiften terein! genei vidihr imübn fin, Dni Wi der némal andal Modi Duh Wendie eher Mh