7¹ Deß Simplicianiſch⸗teutſchen Michelsſeinem Weibe/ mit ſolchen langen Worten zufuͤhren/ faſt verdrůß⸗lich werden. Von einem andern/ habe ich einsmals gehoͤret/ daß erein etwas kuͤrtzeres Compliment ſein Weib zu deponiren/ abge⸗leget: alſo: Weib lich beſteige dich/ nicht aus fleiſchlicherWolluſt/ ſondern die Welt zu vermehren Allein es iſt gleich⸗wol eine uberflüſſige und abſurde Zierlichkeit/ ſolche CeutſcheRad⸗brecherey/ zu ſolcher Zeit zugebrauchen. Xurtz und gut/ und einbisi lang und wohlausgeſprochen/ auch fein deutlich/ ſcheinetam dajen, á;;:Nicht weniger kompts auch laͤcherlich heraus/ wañ einer entwederaus Ubereylung/ ausUnachtſamkeit/ Zorn/ Forcht/ oder wol gar mitFleiß/ eine Sach/ wie obengedachter Welſche ſein gut Teutſch/ dashinterſt zum voͤrderſten vorbringt.Dieſes verurſachte naͤchſtverwichenen May einſten eine luſtigeGartengeſellſchafft/ als welche auch auff die Aderlaͤſſe(nur Froͤlich⸗feit wegen beyſammen war/ ein Gebott zu machen/ beliebte/ daß jesder Anweſende etwas auffſolche Weiß vorbringen muſte?Der Erſte ſagte: Alſo befahl neulich eine Bauerin ihrerMagd: Boͤr Bettu wir haben viel Richten zu vermorsgen/ darum muſt du better aus dem Fruͤhe/ wird aber nochHaan genug ſeyn/ wann die Zeiten das zweytemal kraͤhe;Als dann heb das Bett aus dem Hintern/ teige den Knett/und mach Bachofen ins Feuer/ ich ſchaudere am Em⸗pfinden/ daß ich den Half am Rothlauff hab/ liege dero⸗wegen ich werde ſchwitzẽ frůh ſorgen bleiben můſſen/ bißich ein wenig ausgemorgt habe/ wanns aber auffſtehenfan/ ſo will ich můͤglich ſeyn/ wo nicht/ ſo melcke die Hu⸗ner/ greiffe den Saͤuen/ und geb den Kůhen Traͤnck/ undmach daß die Birten bey Zeiten vor das Viehe getriebenwerden; Ich will dir vor deinen Marck kuͤnfftigenFleißtag einen Rram herſchnüren.Der ander brachte eines Weibs Klag hber ihren Mann folgen:der Geſtalt vor: Iſts nicht ein Tag und ein Racht? Meinſchön Wirthshauß ſitʒt Schand und Spott im Mannund laͤſt mich daheim mit den armen kleinen Hungernbittere ſchwartze Kinder leyden! dann ich/ ſampt den ar⸗men Baͤuſern haben kein Kind im Brodt: kein Boln imSaltʒfaß: keine Ruchel im Saltz: und feiner Haſelnußgroß Waſſerſuppen/ daß ich nur ein kahles Schmaltz vollSchüůſſel vor uns kochen koͤnte/ er hat allbereit in dreyellern keine Woch mehr verſetʒt/ ſondern ein paar Ju⸗den einem Leylachen verdienet; Jetzt ſitzt er im Geldund verſaufft das Wirths hauß: Es waͤre kein Hauß/wann ich auch ſo wunderte! Ich arme Nacht y"ae hapblbeoilelokgelt abmigno periTyemiPwyein wenDadjmedanangiokwannGihBettacin paiwn padrden' DeriChuiArbeitheim bArbeitſoviel.doheiniltiftenterein!geneividihrimübnfin,DniWi dernémalandalModiDuhWendieeherMh