Kufel.Kuenzer.Rau⸗Zimmern.Kuſel.Rau.Mayer.Helferich.Hohenemſer.Rau.Kuenzer.Helferich.Nau.= o—Art. 14, 2. Ein Mitglied wünſcht den Strih dieſer Beſtimmung, oder wenigſtens die Feſtſetzungeiner Summe, bis zu welcher die Bank ſich auf Hypothekengeſchäfte höchſtens einlaſſen dürfe. Gegen denStrich wird eingewendet, daß das Hypothekenleihgeſchäft für das Land doch ſehr nützlich ſei, zumal wenndie Darleihen auf Zeitrenten geſchehen. Eher ſei zu wünſchen, daß der Bank der Zwang aufgelegt werde,eine gewiſſe Summe auf ſolche Geſchäfte zu verwenden; aber dagegen habe ſich die Verſammlung bereitsausgeſprochen.Gegen den Vorſchlag, für ſolche Darleihen in den Statuten eine äußerſte Grenze zu beſtimmen, wirdferner erwiedert, es ſei eine übergroße Ausdehnung nicht zu beſorgen; denn die Bank gewinne zu wenigbei ſolchen Geſchäften.Weiter wird gefragt, ob man nicht feſtſetzen ſolle, daß ſolche Darleihen nur auf Zeitrenten gegebenwerden ſollten. Dagegen bemerkt ein Redner: die Bedürfniſſe der Geldſuchenden ſeien zu verſchiedenartig;man ſolle der Bank auch hierin keine Beſchränkung auflegen.Art. 14, 3a. ohne Bemerkung angenommen.3u 14, 3b. wird gefragt, ob auh Wechſel mit Unterſchriften von Ausländern angenommen werden ſollen.Es wird erwiedert, daß kein Bedenken im Wege ſtehe, wenn die Cenſoren die Unterſchriften für gut hielten.3u 14, 3c. Cin Mitglied fragt, ob zu Staatspapieren deutſcher Bundesſtaaten auch Die Papierederjenigen Staaten zu rechnen ſeien, deren Fürſten eigentlich nicht Deutſche feien, die aber doh Dem Bundeangehörten, z. B. Holſtein.Die Frage wird bejaht, wenn der dem Bunde angehörige Landestheil eine eigene Schuld habe.Die Frage eines andern Mitgliedes, ob Eiſenbahnaktien, denen vom betreffenden Staat ein Zinsgarantirt ſei, als Staatspapiere anzuſehen(3. B. die Berbacher), wird verneint.Zu 14, 3 d. Der Wunſch eines Mitgliedes, ſtatt des Wortes„Urſtoffe“ das Wort„Rohſtoffe“ zu ſetzen,wird abgelehnt. Ebenſo der Vorſchlag, die im Entwurf feſtgeſtellte Grenze von 50 Procent des Werthesfür Darleihen auf Urſtoffe höher zu ſetzen. Wer ein größeres Darleihen wolle, könne ſich das Weiterevon Privaten verſchaffen.Desgleichen wird der Vorſchlag verworfen, zu Dem Worte„Urſtoffe“ noch das Wort„und Halb—fabrikate“ beizuſetzen. Darleihen auf Halbfabrikate ſeien bedenklich, weil ſie, ebenſo wie ſolche auf fertigeFabrikate, gar leicht zu Ueberproduktion Veranlaſſung geben.Art, 14, 4a. und b, 5. 6. Ohne Bemerkung angenommen.Art. 14. 7. Ein Redner beantragt, daß die Bank auch Privaten die Geldvorräthe, welche ſie derBank anvertrauen, verzinſen dürfe. Es ſei dies ebenſo für die Bank gefahrlos, wie für die Privatenwegen der großen Sicherheit, die ſolche Kapitalanlagen hätten, angenehm. Die ſchottiſchen Banken unddie Leipziger thäten es. Es wird hiergegen zwar der Zweifel geäußert, ob eine ſolche Befugniß, die zwarniht den Banquiers, aber doch der Verſorgungsanſtalt Eintrag thun werde, für die Bank überhaupt paſſend⸗ſei. Auf die Bemerkung aber, daß die Verſorgungsanſtalt weder ein Privilegium habe, noch ein ſolchesverlange, daß man der Bank, wenn ſie verzinsliche Darlehen von Privaten übernehmen will, wenigſtensdas Recht hiezu nicht beſtreiten ſollte und daß Concurrenz in der verzinslichen Annahme von Kapitaliengerade wünſchenswerth ſei, wird der geſtellte Antrag zurAbſtimmunggebraht und mit 14 gegen 1 Stimme(Kufel) angenommen,