Das Erſt buͦch moͤcht erfunden werden. wenn du nun ein ſtym̄ heteſt dey­ner ſchoͤne geleich. aber dein ſtȳm iſt zuͦ grob Der rapp freü wet ſich des falſchen üppigen lobes. vnd wolt ſich geuelli­ger machē. vnd ſein ſtym̄ groͤſſer erczeÿgen Er recket ſich vnnd ſchreÿ krefftigklichen. Als er aber den ſchnabel aufthet empfiel jm der kaͤß. den ſelben ergriffe der boͤßliſtig fuchs be hendigklich vnd fraß jn. Do warde der rapp reüwig vnd mercket erſt das alle ſuͤſſe wort des fuchs in liſt vn̄ vntreü warent beſchehen Darumb warnet diſe fabel mengklich en vor den ſchmeÿchern vnd liebkallern. Die xvj fabel Von dem leo. eber. ſtÿer. vnd eſel. oͤlicher den gewalt verloren hat der ſoll auch ſeinen hochmuͦt von jm legen daz er nit von mengklichem gekeſtiget werd. Als diſe fabel außweÿſet. Ein leo der ward ſer kranck von vile ſeiner jar. das er an ſeinen krefftē faſt het abgenōmen. ſouil als ob jm die ſel wolt auſ geen. do kam zuͦ jm ein eber czorniger vnd ſchomet mit ſein ſcharpff ſchneidendē zennen. vnd rach an jm den alten ſcha den von jm empfangen Der ſtier ſtieß ſeinen leÿb vnd det jn mit beyden hornen Do aber der eſel den alſo kranck ſa he ligen der ettwan ſein veÿnd geweſen was. ſchluͦge er jn