Des Er ich vmb ſo klein ſchmeÿchendt dienſt. wÿe lieb wurd er mich dann haben. wann ich jm auch ſchmeÿchet vnd gegen jm mich liebet. es würde jm baß von mir gefallen ſo ich ſo groſ bÿn vnd baß geboren dann das hündtlin. vnd bÿn auch zuͦ vil dingen nüczer denn das hündtlin. ich würde billich baß geeret. Do aber der eſel diſe dinge in jm ſelber alſo betrachtet. ſo ſihet er den herren eingeen. zuͦhand lieff er dem herren entgegen. vnd erczeyget ſein freüd mit ſeinē geſchreÿ. vnnd ſprang auff den herren. vnd ſtellet ſich mit ſeinen vorderen fuͤſſen auff die achßeln des herren. vnnd beſcheht jm ſeinen mund vnd das angeſicht. vnd beſtrebt jm ſein gewande. vnd trucket den herren ſo faſt das er die diener anruͤffet das ſÿ jn vor dem eſel freÿ machten Do ward alles haußgeſind über den eſel beweget. mit ſtangen. ſteckē vnd ſteinen. vnd zerſchluͦgen jm ſeinen rugken. vnd die zerbrachen ſein ripp vnd bunden jn wider an dÿe krippe muͤden das er hart bei leben mochte beleÿben. ¶ Diſe fabel weyſſet das nÿemandt alſo in übermuͦt ſoll erheben das er ſich hoͤher dienſt vnder wind dÿe jm nit gebürlichen ſind. ¶ Die xviij fabel Von dem leowen vnd der mauß.
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