Das Vierd buͦch S iſt gar vil beſſer das man nit veÿndtſchaft ma/ ſche. wann das der menſche groſſe nachreüe hab ſo er ſich ſelber geren rechen woͤlt. vnnd ſich nit rechē mage. Als diſe nachgeende fabel außweÿſſet. Ein pferd vnd ein hÿrß zweÿeten ſich vnnd truͦgent groſſe veÿndtſch aft gegen einander. Do aber das pferd mercket wie hyr zuͦ allē dingen geſchickt was. vnd ringes lauffs. vnd wol geſtaltes leÿbs. vnd mit zinckotem gehüren wol geczieret ward es durch den neÿd beczwungen das es zuͦ einem jaͤ/ ger gieng. vnnd ſprach zuͦ jm. In diſer gegent iſt ein hyrß von ſchoͤne wunderbarlich zuͦ ſehen. wie du den geſchieſſen oder geſtechen moͤchteſt So hetteſt du vil guͦtes wiltbraͤ/ tes zuͦeſſen. auch ſo moͤchteſt du die haut. horen. vnnd beÿn verkauffen vmb gelt nicht wenig. Der jaͤger ward in be/ gierde entzündt nach dem hÿrß vnd ſprach. Wie müg wir aber den hirß geuahen. Antwurt jm das pferde. ich wil für mich ſelber mit meiner arbeÿt den hÿrß ſuͦchen. denn ſiczeſt du auff mich. vnd wenn ich jn erlauffe. ſo ſticheſt du oder ſcheüßt vnd ertoͤdteſt jn. dardurch wir beyd erfreüet wer den. das pferd fand den hÿrß in ſeinem leger. vnd er keret widerumb. vnd kam wider zuͦ dem jaͤger. Do daz beſch ahe ſaß der jaͤger auff das pferd. vnd bracht den hyrß von ſeÿ nem leger in flucht. vnnd jaget eÿlends hinach ſo bald das pferd gelauffen mocht mit noͤtten. aber der hÿrß was wol ingedenck ſeiner natürlichen neÿgung ſich zuͦ bewaren vor dem liſt des jaͤgers mit ſeinen ſchnellen fuͤſſen die ſtrecket er vnd ſprang über das veld eylendt vnnd vngeleczet biß in den wald darjnnē er ſicher was. Do er aber alſo entrunnen was vnd das pferd von arbeÿt ſchwiczet. vnd hellig auch übermuͤd ſtill ſtuͦnd Sprach das pferd zuͦ dem jaͤgee. du ſi/ heſt das ich das nicht vermag. das ich vermeÿnet zuͦthuͦn. darumb ſo ſtee ab vnd gang wider dein ſtraß vnd lebe wie vor. dem antwurtet der jaͤger. Du haſt fürbaß den gewalte nit zuͦlauffen mitt deinem willen. Du haſt das bÿßs in dem